Vitamin D

Vitamin D – Das Sonnenvitamin
Ein einfacher Bluttest erkennt den Mangel

Vitamin D kann in nur geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Lachs, Hering und Makrele sowie Käse und Eier enthalten geringe Mengen des fettlöslichen Vitamins.

Der Körper stellt Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst her. Dies ist nur in den Monaten März bis Oktober möglich. Im Winterhalbjahr kann kein Vitamin D gebildet werden, da durch den niedrigen Sonnenstand die UVB-Strahlung in der Atmosphäre ausgefiltert wird.

Hinzu kommt, daß der Mensch sich heutzutage im Sommer vor der intensiven Sonnenbestrahlung schützt, vor allem über die Mittagszeit, in der die Aufnahme am höchsten ist. Er trägt Kopfbedeckung, hält sich eher im Schatten auf, cremt sich mit Sonnenschutzmittel ein oder kommt viel zu wenig nach draußen. Deshalb findet man heutzutage bei einem hohen Prozentanteil der Bevölkerung einen deutlichen Mangel des Vitamin D im Blut.
Langfristiger Mangel kann zu gesundheitlichen Schäden führen!

Typische Beschwerden bei Vitamin-D-Mangel:

  • Osteoporose (Schwund der Knochenmasse)
  • Osteomalazie (Schmerzen aufgrund Erweichung und
    Deformation der Knochen)
  • Muskulatur: Verkrampfungen, Schmerzen, Schwächen,
    Zucken, Zittern, Vibrieren.
  • Nervensystem: Störung der Nervenfunktion, Schlafstörungen,
    ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen,
    Konzentrationsstörungen, Innere Unruhe, Koordinationsstörungen
    und dadurch Unsicherheit beim Gehen und Stehen.
  • Adynamie – Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit, dauernde Erschöpfung,
    Energieverlust und Niedergeschlagenheit.
  • Orthostase – Kreislauf- und durchblutungsstörungen, Kältegefühl
    besonders an Händen und Füßen.

Wie sind diese Symptome zu erklären?
Bei Vitamin-D-Mangel ist die Calciumaufnahme und -verwertung gestört. Fehlerhafte Ernährung verschlimmert dies. Bei säureüberschüssiger Ernährung erhöhen sich die Calciumverluste über die Nieren. Calcium-Ionen werden im Blut für wichtige Körperfunktionen benötigt. Der Körper zieht nun Calciumreserven aus den Knochen, die Knochendichte nimmt ab. Auch Muskulatur ist von einer ausreichenden Calciumbereitstellung abhängig. Die Muskelzelle startet ihre Kontraktion durch den Einstrom von Calcium. Fehlt dieses, so muss der Körper sparen und vor allem nachts wird weniger Calcium für die Muskeln bereitgestellt, was die nächtlich auftretenden Symptome wie z. B.  die typischen Beschwerden in den Beinmuskeln erklärt.
Calcium-Ionen im Organismus sind mit den Zündfunken eines Verbrennungsmotors zu vergleichen.

Ein einfacher Bluttest, bei dem eine kleine Blutprobe aus der Fingerkuppe entnommen wird, zeigt den Mangel auf.

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